Plötzlicher Kindstod – was Eltern heute wissen sollten
Empfehlungen, Risiken und elterliche Entscheidungsfreiheit
Der plötzliche Kindstod (SIDS) gehört zu den größten Sorgen vieler werdender und frischgebackener Eltern. Bereits in der Schwangerschaft begegnen Eltern einer Vielzahl von Empfehlungen zur Prävention, die Sicherheit vermitteln sollen – im Alltag jedoch nicht selten zu Verunsicherung, Ängsten und widersprüchlichen Erfahrungen führen.
Gleichzeitig zeigen sich bei vielen Säuglingen Begleiterscheinungen, die in der öffentlichen Aufklärung kaum thematisiert werden, etwa Kopfasymmetrien, eine verzögerte motorische Entwicklung oder Veränderungen der Brustkorbform. Zwischen gut gemeinten Empfehlungen und der individuellen Situation von Kind und Familie entsteht so häufig ein Spannungsfeld.
Diese Präsenzveranstaltung bietet Eltern eine ruhige, fachlich fundierte und verständliche Einordnung des aktuellen Wissensstands zum plötzlichen Kindstod (SIDS). Ziel ist nicht, neue Regeln aufzustellen, sondern Orientierung zu geben – und Eltern in ihrer informierten, selbstbestimmten Entscheidungsfindung zu stärken.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche Risikofaktoren für SIDS gelten heute tatsächlich als gesichert?
- Welche Schutzfaktoren werden in der Praxis oft unterschätzt oder verkürzt dargestellt?
- Welche möglichen Nebenwirkungen gängiger Empfehlungen sollten Eltern kennen?
- Wie lassen sich Sicherheit, kindliche Entwicklung und familiärer Alltag sinnvoll miteinander verbinden?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, Empfehlungen differenziert zu betrachten, Zusammenhänge besser zu verstehen und eigene Entscheidungen mit mehr Vertrauen und weniger Angst zu treffen.
Für Eltern, die informiert sein wollen – ohne Druck, ohne Dogmen.
Der Kurs wird von Dr. Markus Opalka gehalten
